Welche Moeglichkeiten bietet die Gemeinschaftsverpflegung den Gesundheits- und Ernaehrungszustand der Bevoelkerung zu verbessern?
1983
Veitl V. | Irsigler K.
DEUTSCH: Die Gemeinschaftsverpflegung (GV) hat sich in den industrialisierten Laendern ausserordentlich stark entwickelt. In Oesterreich sollen ca. 20% der Bevoelkerung taeglich an Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung teilnehmen. Aus der Gemeinschaftsverpflegungs-Studie Wien 1981, ist der Verzehr beim Gemeinschaftsverpflegungs-Mittagsmenue, der Gesundheits-und Ernaehrungszustand untersucht und die Ernaehrungsgewohnheiten per modifiziertem 24-Stunden-Recall erfragt worden. Von insgesamt 16 519 ausgesuchten Menues wurden 6,5% erfasst. Mit dem Mittagsmenue werden bei der Werksverpflegung in 3 unterschiedlichen Betrieben zuwenig Vitamine, zuwenig Eisen und kaum Ballaststoffe aufgenommen. Reichlich ist der Verzehr an Eiweiss, Fett und mehrfach ungesaettigten Fettsaeuren. Zur freiwilligen Untersuchung des Ernaehrungs- und Gesundheitszustandes meldeten sich 644 Personen. Von diesen waren 26% uebergewichtig und 12% fettsuechtig. Trotzdem in keinem der Betriebe Schwerarbeit geleistet wurde und die Leichtarbeiter mit 59,8% in der Ueberzahl waren nahmen 19% der Befragten mehr als 2 500 kcal Nahrungsenergie, bis zu 4 000 kcal, taeglich auf. Bei den Blutparametern traten mit 20% die alkoholinduzierten Leberschaedigungen in den Vordergrund. Diverse Vorschlaege zur Verbesserung der Situation der Gemeinschaftsverpflegung werden gemacht.
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