Wasserhaushaltsmessungen an unterschiedlich mit Kalium ernaehrten Ackerbohnen (Vicia faba L.).
1987
Lindhauer M.G.
DEUTSCH: Ackerbohnen wurden in Kleinparzellen mit zwei unterschiedlichen Boeden ohne Kaliumduengung bzw. mit einer Kaliumgabe von 100 kg K2O/ha kultiviert. Geprueft werden sollte, wie in dieser als duerreempfindlich geltenden Kulturpflanze durch Kaliumernaehrung eine verbesserte Regulation des Wasserhaushaltes bewirkt werden kann. Trotz einer zwar groesseren Kationensumme in den K-Mangelpflanzen koennen die vier- bis sechsfach hoeheren K-Gehalte im Zellsaft der mit Kalium geduengten Pflanzen als Ursache dafuer gelten, dass diese Pflanzen signifikant niedrigere osmotische Potentiale und vergleichsweise hoehere Turgordruecke in ihrem Gewebe entwickeln konnten. Bei anhaltender Trockenheit verringerten die mit Kalium geduengten Individuen signifikant ihre Blattleitfaehigkeit. Dieses wird als effiziente Regulation des Stomatakomplexes und als eine sensible Reaktion auf die schnellere Ausbeutung des zur Verfuegung stehenden Bodenwassers durch wuchsstaerkere K-geduengte Pflanzen gewertet.
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