(Allelopathic effects of Festuca pratensis plants infected with Acremonium in grass/clover-mixtures)
1994
Mika, W. (Cerveny Dvur GmbH, Mesice (Czech Republic)) | Bumerl, J.
ألمانية. Schon einige fruehere Arbeiten haben auf die moegliche allelopathische Wirkung der mit endophytischen Pilzen befallenen Graeser auf Leguminosen in Grasgemischen hingewiesen. Die Wasserextrakte aus mit Acremonium coenophialum befallenem Rohrschwingel (Infektionsgrad 70%) hemmten das Wachstum des Hornschotenklees im Fruehjahr zu 50% und im Herbst zu 56%, wobei waehrend des Sommers der Einfluss auf den Leguminosenpartner wesentlich schwaecher war. Die Extrakte hatten einen niedrigen pH-Wert, sie waren thermo- und kaeltestabil, allerdings wurden die Inhibitionseffekte durch die Konzentration der Extrakte beeinflusst. Es gab einen betraechtlichen Unterschied in der Inhibitionsintensitaet zwischen den Wiesenschwingelgenotypen, was auf eine genetische Steuerung der Wirkstoffbildung in der Wirtspflanze hinweisen koennte, wie z.B. bei Milch-, Bernstein- und anderen organischen Saeuren. Das abweichende Verhalten des Rotklees 'Tabor' koennte auf seine hoehere Resistenz gegen Mehltau zurueckzufuehren sein. Ob bei anderen Rotkleesorten staerkere allelopathische Auswirkungen vorkommen, muesste man untersuchen. Unsere Absicht an dieser Stelle war, auf die bisher wenig bekannten Effekte der endophytischen Pilze auf der Ebene "Klee-Gras" aufmerksam zu machen. Es ist moeglich, dass etwas aehnliches auf der Ebene "Deckfrucht-Gras" oder "Gras-Folgefrucht" in Erscheinung tritt. Es steht aber fest, dass auch im Hinblick auf die Allelopathie die Zuechtung endophytfreier Futtergraesersorten wuenschenswert ist oder, noch besser, die Futtergraeser mit speziell ausgewaehlten Endophytstaemmen, die ein dem Produktionszweck entsprechendes Alkaloidspektrum bilden, kuenstlich zu infizieren.
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