[Physiological research in animal production]
1996
Grossmann, R. | Ellendorff, F. (Bundesforschungsanstalt fuer Landwirtschaft, Braunschweig-Voelkenrode (Germany). Forschungsbereich Physiologie)
ألمانية. Die Steuerung von Koerperfunktionen unterliegt einem streng hierarchischen Muster, wobei das Zentralnervensystem (ZNS) als uebergeordnete Struktur fungiert. Eine wesentliche Rolle bei der Weiterleitung der vom ZNS ausgehenden Steuersignale spielt deren Umwandlung in chemische Uebertraegerstoffe wie zum Beispiel Hormone. Der von uns gewaehlte integrierte Forschungsansatz unter Verwendung von molekularbiologischen, hormonanalytischen und neurophysiologischen Methoden ermoeglicht es, komplexe physiologische Zusammenhaenge und deren Regelmechanismen besser zu verstehen. Das tiefe Verstaendnis physiologischer Ablaeufe im Organismus ist eine Voraussetzung fuer die Verbesserung etablierter und die Entwicklung neuer Verfahren in der Tierproduktion. Das beschriebene Beispiel der Wasserregulation beim Huhn verdeutlicht dabei, wie komplex diese Funktionszusammenhaenge sein koennen und wie aufwendig ihre Entschluesselung ist. Je mehr wir aber ueber die Ablaeufe und die Steuerungsmechanismen der Koerperfunktionen wissen, desto eher koennen wir den biologisch begruendeten Anspruechen der Nutztiere gerecht werden. Fuer die politischen Entscheidungstraeger stellt das erarbeitete Wissen einen Erkenntniszuwachs dar, der zum Beispiel im Rahmen der Tierschutzrechtssetzung genutzt werden kann. So koennen etwa Fragen zum Wasserbedarf waehrend des Transportes oder unter verschiedenen Haltungsbedingungen fundierter als bislang moeglich beantwortet werden.
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