Occurence of wood small-reed in the forests of Berlin and references to some ecological factors
1998
Seidling, W.
ألمانية. Die Vorkommen des Land-Reitgrases (Calamagrostis epigejos (L.) Roth) in den Berliner Forsten wurden flaechenrepraesentativ erfasst. In den westlichen Teilen der Berliner Forsten wurde die Verbreitung des Grases in Beziehung zur Deckung der Baum- und Strauchschicht gesetzt, in den oestlichen Teilen in Beziehung zur Deckung der Spaetbluehenden Traubenkirsche sowie zu modifizierten standortskundlichen und bestandesbezogenen Parametern und zur N-Menge eines ausgebrachten Duengers. - Zwar kommt C. epigejos so gut wie in allen Abteilungen der Berliner Forsten vor, doch erreicht die Art ihre groesste Deckung in den am staerksten mit Harnstoff geduengten Bereichen (Mueggelheim, Fahlenberg). Hier herrschen ueber weite Strecken lichte Kiefernbestaende vor. Ein schwaecher ausgebildetes Haeufigkeitszentrum befindet sich in Kiefernforsten mit hoeher anstehendem z.T. kalkhaltigem Grundwasser (Spandauer Forst). Ansonsten werden hoehere Deckungen in Abteilungen ohne regulaere Bestockung bzw. mit massiven anthropogenen Standortsveraenderungen (Einflugschneisen, abgedeckte Muelldeponie etc.) erreicht. Insgesamt hat C. epigejos innerhalb der regulaeren Forstbestaende im ehem. Berlin (Ost) eine um den Faktor 8 hoehere Deckung als im ehem. Berlin (West). - Eine deutliche Abhaengigkeit der Deckung von C. epigejos von den Lichtverhaeltnissen am Waldboden wird durch einen relativ engen statistischen Bezug zur Deckung der Baum- und Strauchschicht deutlich. Ueber diese Abhaengigkeit hinaus zeichnen sich nach einer Residualanalyse Bereiche mit basenreichen und/oder grundwassernahen Boeden durch positive Abweichungen vom jeweiligen Erwartungswert aus, was auf eine hoehere Schattentoleranz des Land-Reitgrases auf derart beguenstigten Standorten schliessen laesst. Auch fuer Bereiche mit grossflaechigen Stoerungen sowie fuer die Havelhaenge wurden positive Residuen errechnet. Hier kommen fuer die Foerderung der Art vor allem mechanische Stoerungen, ausbreitungsbiologische Gruende und an den Haengen evtl. hoehere atmogene Stoffeintraege als Erklaerungsansaetze in Betracht. Andererseits bleibt die C. epigejos-Abundanz in laubholzreichen Gebieten des Grunewaldes und Tegeler Forsts auch bei entsprechendem Strahlungsangebot hinter den Erwartungswerten zurueck, was auf Diasporenarmut unter derartigen Umstaenden schliessen laesst. - Fuer die mit Harnstoff geduengten Bereiche besteht fuer die Reitgras-Vorkommen ein statistisch gesicherter Zusammenhang zur ausgebrachten N-Menge. Dort wo z. B. die Spaetbluehende Traubenkirsche dichte Unterstaende bildet, erreicht C. epigejos trotz Duengungen nur geringe Deckungen. - Eine diskutierte Foerderung des Land-Reitgrases durch atmogenen Stickstoff-Eintraege ist sicher auch fuer den Berliner Raum gegeben, doch zeigt sich, dass waldbauliche Massnahmen erst Voraussetzungen fuer eine mengenmaessig relevantes Auftreten schaffen.
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