Investigations of genetic variation of silver fir (Abies alba Mill.) in selection forests ("Plenterwald") in comparison to forests consisting of even-aged stands ("Altersklassenwald")
2000
Hussend÷rfer, E. | Konnert, M.
ألمانية. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Untersuchung genetischer Variation der Wei¯tanne in PlenterwSldern im Hinblick auf die Erhaltung genetischer Variation und genetischer AnpassungsfShigkeit. Die genetischen Strukturen derWei¯tanne in PlenterwSldern werden mit denjenigen in AltersklassenwSldern verglichen. ZusStzlich untersucht werden die genetischen Strukturen der Naturverjnngung in einem Plenterwald und einem benachbarten Altersklassenwald sowie unterschiedliche Entwicklungsstufen (H÷henschichten) im Plenterwald. - Die genetischen Daten wurden mit Hilfe von Isoenzym-Genmarkern an 14 bis 17 polymorphen Genorten erhoben. Insgesamt wurden Daten von rund 3300 Wei¯tannen aus 9 PlenterwSldern und 17 AltersklassenwSldern in der Schweiz, Baden-Wnrttemberg (D) und Bayern (D) ausgewertet. - Die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen zeigen, dass sich die genetische Vielfalt der untersuchten PlenterwSlder und AltersklassenwSlder kaum, jedoch die DiversitSt und die Heterozygotie zum Teil deutlich unterscheiden. Fast ausnahmslos weisen die PlenterwSlder die geringeren DiversitSts- und Heterozygotie-Werte auf. Diese Beobachtungen werden auf gerichtete Selektion unter den vergeichsweise homogenen und konstanten Umweltbedingungen im Plenterwald zurnckgefnhrt. - Anhand der Untersuchung der Naturverjnngung zeigt sich, dass im Plenterwald wie im Altersklassenwald die genetische Variation an die nSchste Generation fast unverSndert weitergegeben wird. Die im Plenterwald an einzelnen Genorten beobachteten signifikanten Unterschiede zwischen Alttannen und Naturverjnngung werden im Zusammenhang mit dem Reproduktionsprozess und den plenterwaldspezifischen Selektionsbedingungen gesehen. - Die genetische Variation verschiedener Entwicklungsstufen (nach H÷henschichten ) eines intensiver untersuchten Plenterwaldes unterscheidet sich sowohl an den einzelnen Enzym-Genloci als auch im Mittelwert kaum. Auch diese Beobachtung deutet darauf hin, dass gerichtete Selektionsprozesse unter den plenterwaldspezifischen Umweltbedingungen zu einem hohen Grad der genetischen Angepasstheit fnhren. - Fnr die in situ - Erhaltung genetischer Ressourcen kann die vergleichsweise h÷here Individuendichte je FlScheneinheit im Plenterwald bei gleichzeitig weitgehender Konstanz der Individuenzahl nber Generationen hinweg als vorteilhaft betrachtet werden. Dadurch k÷nnen im Plenterwald je FlScheneinheit mit gr÷¯erer Wahrscheinlichkeit seltene Gene erhalten bleiben als im Altersklassenwald, in dem die Individuenzahl von jnngeren zu Slteren Entwicklungsstadien kontinuierlich abnimmt. Aufgrund der geringen DiversitSt und Heterozygotie im Plenterwald kann der Plenterwald als genetisch sehr gut angepasst an die plenterwaldspezifischen Umweltbedingungen angesehen werden. Diese Angepasstheit kann durch das Plentersystem erhalten werden. Die geringe DiversitSt und Heterozygotie im Plenterwald bedeutet aber gleichzeitig eine geringe genetisch-physiologische AnpassungsfShigkeit.
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