Adalbert Stifter - a connoisseur and friend of timber
2000
Schroetter, H.
ألمانية. Vor und nach ADALBERT STIFTER (1805-1868) hat es in der deutschsprachigen Literatur keinen Dichter gegeben, der das Thema Wald so "durchdringend" gestaltet hat. Seine realistischen Schilderungen von Waldlandschaften und Waldbildern entbehren weitestgehend der Romantik und nehmen in einigen bildhaften Vergleichen wissenschaftliche Erkenntnisse ueber Zusammenhaenge des Geschehens im Wald und in der Natur schlechthin vorweg. - Holz hatte fuer Stifter eine besondere Anziehungskraft, war es doch geeignet, aesthetische Wirkung zu erzielen, abgesehen von seiner Unentbehrlichkeit fuer die Herstellung von Gebrauchsgegenstaenden. Es war vor allem ein Erzeugnis des Waldes, eines Naturraumes und einer Lebenssphaere, denen Stifter besonders verbunden war. Vor allem in seinen Alterswerken, den Romanen "Witiko", erschienen 1895/1896, und "Der Nachsommer", erschienen 1857, wird die Beziehung zum Holz deutlich. Die vorliegende Betrachtung bezieht sich ausschliesslich darauf. Dieser biologisch-technische Aspekt ist als Ergaenzung zu zahlreicher geisteswissenschaftlicher Sekundaerliteratur gedacht, in der er kaum auftaucht.
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