Erhebungen zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Apfelanbau
2015
Dietmar Roßberg | Uwe Harzer
Seit 2001 werden Erhebungen zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau durchgeführt. Diese Aktivitäten, die unter dem Namen „NEPTUN-Erhebungen“ bekannt geworden sind, werden seit 2011 unter veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen als PAPA-Erhebungen fortgesetzt. PAPA steht für Panel Pflanzenschutzmittel-Anwendungen. Das heißt, es wurde ein Netz von Erhebungsbetrieben aufgebaut, in denen jährlich die Pflanzenschutzmittel-Anwendungsdaten detailliert erfasst und in anonymisierter Form an das Julius Kühn-Institut (JKI) weitergeleitet werden. Alle Erhebungen und Auswertungen beziehen sich auf die Bundesrepublik Deutschland. Die Verteilung der Panel-Betriebe erfolgte proportional zur Verteilung der Apfel-Anbaufläche. Die Ergebnisse der Erhebungen zeigen, dass die Pflanzenschutzintensität im Apfelanbau sich seit Jahren auf einem konstanten Niveau etabliert hat. Eine Verringerung der Anzahl chemischer Pflanzenschutzmaßnahmen ist auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Das zunehmende Auftreten von neuen invasiven Schädlingen und die zu erwartende geringere Verfügbarkeit von insektiziden Wirkstoffen (verbunden mit einem erhöhten Resistenzrisiko) erfordern vermutlich eher zusätzliche Anwendungen von chemischen Pflanzenschutzmitteln, um Äpfel in ausreichender Quantität und marktgerechter Qualität zu produzieren. DOI: 10.5073/JfK.2015.03.01, https://doi.org/10.5073/JfK.2015.03.01
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