Untersuchung von Bäckerböcken Monochamus galloprovincialis OI.) als Vektoren holzbewohnender Nematoden in einem Waldbrandgebiet in Brandenburg | lnvestigation of pine sawyer beetles (Monochamus gallopovincialis) as vectors of wood inhabiting nematods in a forest fire area in Brandenburg
2003
Meyer, Matthias | Braasch, Helen | Müller, Michael | Pohris, Veronika
ألمانية. Nach einem Waldbrand im Juni 2000 in der Oberförsterei Hammer, Brandenburg, kam es in den geschädigten Beständen, an Schlagabraum und Rohholz zu einer Massenvermehrung des Bäckerbockes (Monocha11111s galloprovincialis). Diese Käferart ist Vektor für den Quarantäneschädling Bursaphelencl111s xylophi/11s und die verwandte Art Bursaphelen clws m11cronat11s (Nematoda, Parasitaphelenchidae). Im Jahr nach dem Waldbrand wurden 46 Käfer gefangen und auf das Vorhandensein von Dauerlarven holzbewohnender Nematoden untersucht. 66 % der Käfer enthielten Dauerlarven. Ihre Anzahl lag zwischen sieben und 40000 Stück (im Mittel: 3 608) pro Käfer. Der Modalwert betrug neun, die Modalklasse bei dekadisch- logarithmischer Klasseneinteilung ist „ 11 bis 100 Nematoden je Käfer". Zwei Nematodenarten konnten aus den Aufzuchten der Dauerlarven auf Kulturen von Botrytis cinerea bestimmt werden. Vorrangig vermehrte sich B. 111ucro1wtus, in einem Fall entwickelte sich Diplogasteroides haslacheri. Im Vergleich der statistischen Ergebnisse zum Vorkommen von B. 11u1cro11atus an M. ga/lopro vi11cialis in vorliegenden Untersuchungen mit stati stischen Größen zur Anzahl von B. 111ucro11atus an M. galloprovincialis und M. sutor in Skandinavien und von B. xylophilus an M. galloprovi11cialis in Portugal konnten Ähnlichkeiten festgestellt werden. Das vorliegende Verteilungsmuster kann am besten als unimodal-linksschief beschrieben werden. Deshalb ist das arithmetische Mittel keine geeignete Größe zur Erfass ung der Belastung der Käfer mit Dauerlarven. Die typische Dauerlarvenzahl je Käfer lag bei einem Median von etwa 60 (59,5). Dauerlarvenzahlen von vielen tausend pro Käfer sind weniger häufig. Für einen Reifungsfraßversuch wurden drei männliche und drei weibliche Käfer an 4-jährigen getopften Kiefernpflanzen (Pinus sylvestris) gefangen gehalten. Obwohl alle sechs Käfer Dauerlarven trugen und eine Woche lang an den Trieben fraßen, konnten danach aus den Kiefern keine Nematoden isoliert werden.
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