[Ecology of fluid gas]
1986
Kinnebrock, W.
German. Die mittleren Emissionsfaktoren fuer Haushalt und Kleinverbraucher fuer 1982, veroeffentlicht vom Umweltbundesamt, zeigen im Vergleich zwischen Heizoel, Erdgas (=Fluessiggas) und Steinkohle, dass Fluessiggas als umweltfreundlich eingestuft werden kann. Hinsichtlich der NO(x)-Emissionen liegen fuer Geblaesebrenner die Brennstoffe Heizoel und Gas etwa bei gleichen Werten, mit geringen Vorteilen fuer das Gas. Die bei Gasgeraeten mit Fluessiggas ermittelten Werte sind von der Anzahl her nicht ausreichend, um fuer Fluessiggas eine abgesicherte Aussage machen zu koennen. Da in der Bundesrepublik Deutschland als Fluessiggas in Haushaltungen Propan verwendet wird, sind die Messwerte fuer das Pruefgas Butan nicht zutreffend. Da bis zum Jahre 1982 die Stickstoffdioxid-Emissionen staendig angestiegen sind, ist die Bundesregierung bemuehrt, diese in allen Quellengruppen deutlich zu senken. Bei Neuanlagen koennen die NO(x)-Emissionsgrenzwerte in der Regel durch feuerungstechnische Massnahmen eingehalten werden. Die Bundesregierung erwartet, dass fuer Fluessiggas-Haushaltsgeraete in DIN-Normen Anforderungen an die NO(x)-Emissionen gestellt werden. Nach Auskunft der Geraetehersteller sind Massnahmen zur weiteren Senkung der Stickoxide in den Abgasen z.Z. im Versuchsstadium.
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