Studies on functional barriers to migration: Use of model substances to investigate transfer from paper and board packaging to food
1996
Johns, S.M. | Jickells, S.M. | Read, W.A. | Gramshaw, J.W. | Castle, L.
German. Modellsubstanzen wurden mittels einer Spritzpistole in die Verpackungsmaterialien eingebracht. Anschliessend wurden Lebensmittel darin erhitzt, um das Migrationsverhalten untersuchen zu koennen. Wurde der Hamburger zuerst in eine Papiertuete gehuellt und dann in der Kartonschachtel erhitzt, so zeige sich, dass das Ueberwechseln in den Burger sich um mehr als das 3-fache reduzierte, verglichen mit dem direkten Erhitzen in der Schachtel. Das Ueberwechseln der zu untersuchenden Verbindungen wurde um 24-92 % reduziert, lag der in eine Papiertuete verpackte Hamburger auf der Kartonschachtel. Der Uebergang leichter fluechtiger Substanzen war dann jedoch groesser. Der "Set-off" von Modellsubstanzen wurde in der vorliegenden Arbeit ebenfalls untersucht. Bei Aufbewahrung der Kartonschachteln in Stapeln fuer 3 Monate liess sich zeigen, dass der Uebergang der Modellsubstanzen in den ersten 2 Wochen schnell erfolgte, sich dann aber verlangsamte. Verbindungen mit Siedepunkten zwischen 223 und 305 Grad C, erreichten den Gleichgewichtszustand innerhalb von 3 Wochen. Fuer Substanzen mit hoeher liegenden Siedepunkten stellte sich jedoch in diesem Zeitraum kein Gleichgewicht ein. Der Verlust von 17-96 % der zu testenden Verbindungen bei Kartoffelchip-Verpackungen zeigte, dass die leichtfluechtigen Verbindugen mit verdampften. Je fluechtiger, desto mehr wurde verloren. Substanzen mit Siedepunkten unter 370 Grad C traten langsamer in die Lebensmittel ueber. Die Uebergangsrate in die Lebensmittel erhoehte sich um 20-50 %, wenn beim Erhitzen der Dampfabzug verhindert wurde. Lagen die Lebensmittel beim Erhitzen auf Tabletts mit Kartonspritzschutz, dann erhoehte sich die Uebergangsrate um das 10-fache, da in diesem Fall ein direkter Kontakt zwischen Lebensmittel und Schachteldeckel bestand.
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