Conversion of forests: approaches for describing the potential extension of regeneration by means of remote sensing and GIS
2000
Koehl, M. | Hussendoerfer, E.
German. Waldumbaumassnahmen haben die Umwandlung von gleichaltrigen, Nadelholz-dominierten Bestaenden zum Ziel. Sie stuetzen sich nach Moeglichkeit auf die Naturverjuengung vorhandener Laubbaumarten und sollen zu Waeldern mit einer hohen Diversitaet hinsichtlich ihrer Struktur, Arten und genetischer Information fuehren. Der flaechige und zeitliche Verjuengungsfortschritt und damit die erzielbare Diversitaet der genannten Ebenen haengt aber in starkem Masse von der raeumlichen Verteilung von Laubholzsamenbaeumen ab. In dieser Arbeit wird ein methodischer Ansatz vorgestellt, der auf der Basis von Fernerkundungsdaten die raeumliche Verteilung von Laubhoelzern erfasst und in ein geographisches Informationssystem (GIS) aufnimmt. Ansaetze werden aufgezeigt, mit denen der potenzielle Verjuengungsfortschritt mit Hilfe von Ausbreitungsmodellen, Verjuengungsmodellen und genetischen Modellen modelliert und anschliessend als Karte ausgegeben werden kann. Die Karten zeigen den potenziellen Verjuengungsfortschritt in einer raeumlich und zeitlichen Gliederung, erlauben die Beurteilung der zukuenftigen Diversitaet der umgewandelten Bestaende und sind eine objektive Entscheidungshilfe bei der Planung waldbaulicher Massnahmen. Der hier beschriebene methodische Ansatz wird an zwei Beispielen verdeutlicht: 1. die Verwendung von Satellitendaten im Tharandter Wald, Sachsen, zur Beschreibung des bestandesuebergreifenden Verjuengungspotenzials und 2. die Verwendung von Luftbildern im Forstbezirk Todtmoos im suedlichen Schwarzwald als Basis zur Beschreibung der Verjuengungsdynamik innerhalb eines Bestandes.
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