Lassen sich Krankheitshaeufigkeiten zuechterisch beeinflussen?
1992
Jaitner J. | Dempfle L.
DEUTSCH: Die Beruecksichtigung sekundaerer Merkmale in der Zucht, zu denen auch Krankheiten zaehlen, erscheint vielen wuenschenswert, wobei sich erhebliche Probleme ergeben, wie die schwierige Datenerfassung bis zur Notwendigkeit der Umgestaltung der bisherigen Zuchtprogramme. Das Auftreten von Krankheiten und deren Haeufigkeit war Gegenstand der Untersuchung am bayerischen Fleckvieh. Gemessen an ihrer Haeufigkeit spielten die Fruchtbarkeitsstoerungen, Zysten und Metritis/Ausfluss die wichtigste Rolle. Neben den durchschnittlichen Kosten und der Haeufigkeit der Erkrankung ist die Kenntnis ueber die Heritabilitaet der Krankheit erforderlich, um eine zuechterische Bearbeitung zu veranlassen. Die geringe Erblichkeit der untersuchten Krankheiten erschwert aber die Bemuehungen um ihre zuechterische Bearbeitung.
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