Ultrasonography of the abdominal wall before and after laparotomy in cows
2011
Braun, U. | Gorber, U. | Hässig, M. | Nuss, K., Universitaet Zuerich, Zuerich (Switzerland). Departement fuer Nutztiere
In der vorliegenden Untersuchung werden das ultrasonographische Erscheinungsbild der gesunden Bauchwand im Bereich der Flanke sowie die Befunde bei einer ungestörten Heilung im Anschluss an eine Probelaparotomie von 5 Kühen (Gruppe A) beschrieben. Die gewonnenen Befunde werden mit denen von je 10 Kühen verglichen, die wegen linksseitiger Labmagenverlagerung (Gruppe B) bzw. Blinddarmdilatation (Gruppe C) operiert wurden. Die Ultraschalluntersuchung der Bauchwand erfolgte mit einem 10.0-MHz-Linearschallkopf unmittelbar vor der Laparotomie und während 10 (Gruppen B und C) bis 30 Tagen (Gruppe A) danach. Die Dicken der einzelnen Bauchwandschichten wurden mit den elektronischen Cursormarken gemessen. Präoperativ konnten die einzelnen Schichten der Haut und der Muskulatur ultrasonographisch bei allen Kühen gut von einander differenziert werden. Bei den Kontrollkühen lag die Gesamtdicke der Bauchwand zwischen 2.80 und 3.40 cm. Davon entfielen 0.60 bis 0.80 cm auf die Haut und Unterhaut, 0.50 bis 0.70 cm auf den M. obliquus externus, 0.50 bis 0.70 cm auf den M. obliquus internus, 0.50 bis 0.75 cm auf den M. transversus und 0.20 bis 0.30 cm auf die Fascia transversa und das Peritoneum. Ähnliche Befunde wurden bei den Kühen der Gruppen B und C erhoben. [...]Am Tag 10 stellte sich die Wunde ultrasonographisch bei 24 von 25 Kühen unauffällig dar. Bei einer Kuh der Gruppe B war bis zum Tag 15 noch ein Serom zu sehen.
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