Effects of different fine root distributions and fine root biomass on drought stress and needle loss in spruce stands - results from simulation calculations on water utilization
1996
Manderscheid, B. | Matzner, E.
German. Chronische Nadel- und Blattverluste bei den wichtigsten Bauarten sind ein weitverbreitetes Phaenomen in Mitteleuropa und werden als "neuartige Waldschaeden" bezeichnet. Als Ursachen dieser Schaeden werden haeufige Luftschadstoffe genannt. Unter dem Einfluss der Deposition von Luftschadstoffen sind ueber Veraenderungen des chemischen Bodenzustands und der N-Verfuegbarkeit Aenderungen in den Durchwurzelungsmustern der Baeume zu erwarten, die in einer Verfachung des Wurzelsystems und in einer Abnahme der Feinwurzelbiomasse liegen. Die Ausgangshypothese fuer diese Arbeit war, dass diese Veraenderungen im Wurzelraum zu einer erhoehten Trockenstressanfaelligkeit und zu Nadel- und Blattverlusten fuehren. - Mit Hilfe von Simulationsrechnungen zum Wasserhaushalt eines Fichtenaltbestandes wurden die Auswirkungen verschiedener Durchwurzelungsmuster auf die Transpiration und das Risiko fuer Trockenstress fuer einen Zeitraum von 18 Jahren berechnet. Die Ergebnisse fuer das Trockenjahr 1976 wurden mit dem relativ feuchten Jahr 1981 verglichen. Im Trockenjahr zeigte der Verlauf der Xylemwasserpotentiale fuer die Variante mit flacher Durchwurzelung und geringer Feinwurzelbiomasse ein erhebliches Trockenstressrisiko, welches bei der Tiefendurchwurzelung vermieden werden kann. Die Simulationen ergaben, dass zur Vermeidung des Trockenstress im Jahr 1976 bei flacher Durchwurzelung und geringer Wurzelbiomasse ein Nadelverlust bis zu 30 % notwendig wurden. Im feuchten Jahr 1981 hat die Wurzelverteilung ebenfalls einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklung der Xylemwasserpotentiale, gravierender Trockenstress trat aber in keiner der Varianten auf.
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