Flour dust in bakeries
1998
Scheuermann, K.
German. Das sogenannte "Backerasthma" wurde 1961 in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Seit den achtziger Jahren ist die Zahl der gemeldeten Verdachtsfalle stark angestiegen. Bemuhungen um das Zuruckdrangen der obstruktiven Atemwegserkrankungen im Backerhandwerk zeigen erste Erfolge. Seit 1992 ist eine abnehmende Tendenz festgestellt worden. Die zu treffenden Massnahmen ergeben sich aus den Ursachen, die fur die Atemwegserkrankungen verantwortlich sind. Der Zusammenhang von stofflichen und nichtstofflichen Faktoren kann zu der allergischen Sensibilisierung der Betroffenen fuhren. Bei den stofflichen Einflussen spielt Mehl die bedeutendste Rolle. Es enthalt eine grosse Zahl von Inhaltsstoffen, die allergene Eigenschaften besitzen. Auch Enzyme sind als wichtiger Bestandteil der Mehle gleichfalls allergen. Beim Backen selbst, aber auch durch den Backofen entstehen in Abhangigkeit von dessen Bauart und Befeuerungsprinzip Schadstoffe, die ebenfalls einen Einfluss auf das Asthma haben konnen. Mikrobiologische Einflusse durch Pilze, Bakterien und Milben sind in der Backerei auch meist nicht auszuschliessen. Aus der Vielfalt der aufgefuhrten Einflusse ist ersichtlich, dass die zu treffenden Massnahmen sehr komplex sein mussen.Auf generelle und spezielle Massnahmen zur Verhinderung von Atemwegserkrankungen wird eingegangen.
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This bibliographic record has been provided by ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture