German revolution in 1848 under the aspects of forest history
1999
Schmidt, U.E.
German. Die soziale Not wird in Deutschland wahrend der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts aus Sicht vieler Bevolkerungsgruppen mit zahlreichen forstlichen Miastanden begrundet. Die betroffene Bevolkerung widersetzt sich zum Teil obrigkeitsverordneten Aufforstungen und stellt das furstliche Jagdrecht in Frage. Zunehmende Beschrankungen von Forstberechtigungen und stetig steigende Bau- und Brennholzpreise fuhren zu einer Flut von Forst- und Holzfrevel. Zum einen reagieren die staatlichen Institutionen mit entsprechenden Sanktionen (Buagelder, Inhaftierungen und Militareinsatz). Fehlgeschlagene burgerliche Revolten gegen diese staatlich verhangten Maanahmen sowie die in vielen Teilen Deutschland streng durchgreifende Forstpolizei veranlassen viele Deutsche zur Auswanderung. Zum anderen lenkt man aber auch bei bestimmten Forderungen, wie z.B. Aufhebung des furstlichen Jagdregals, unter dem Druck der Offentlichkeit ein. Dieses konfliktgeladene Spannungsverhaltnis zwischen staatlicher Obrigkeit und Bevolkerung wird in vielen zeitgenossischen Quellen widergespiegelt. Neben einschlagigem Aktenmaterial der einzelnen Forstobrigkeiten zeichnen Militarakten, Reisebeschreibungen, Volkslieder, revolutionares Liedgut, Gedichte, Tagebucher, Zeitungsberichte, Gefangnislisten, Gerichts- und Landratsprotokolle ein respektivenreiches Bild uber die damaligen kontroversen Interessen am Wald.
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