Vom Wildtier zum Haustier - Ueber die Anpassungsfaehigkeit unserer Nutztiere.
1987
Roehrs M.
DEUTSCH: In der Geschichte der Wirbeltiere war die enorme Groessenzunahme und Differenzierung des Gehirns das bedeutendste Ereignis. Erst durch den Besitz von Haustieren und Kulturpflanzen gewann der Mensch voellig neue Freiheiten und Moeglichkeiten. Von den freilebenden Wildarten wurden nur wenige zu Haustieren. Voraussetzungen waren: Grosse Anpassungsfaehigkeit, breites Nahrungsspektrum, soziale Anlage. Die neuen Bedingungen im Hausstand werden eroertert. Haustiere zeigen eine groessere Variabilitaet als Wildtiere. Die Evolutionsgeschichte des Hausgefluegels wird dargestellt. Die groesste Veraenderung hat in der Domestikation das Zentralnervensystem erfahren. Die Hirngroesse ist vermindert, wobei die Zeitdauer der Domestikation und die Intensitaet der Haltung entscheidend sind. Besonders starke Reduktionen zeigen die limbischen Strukturen. Somit wurde auch die Produktion zentralnervoeser Energie bei Haustieren herabgesetzt. Ebenso treten bei Haustieren Abwandlungen im Bereich der Ausloesemechanismen auf.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por Wolters Kluwer