Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel-Rueckstaende bei Getreide-Naehrmitteln.
1986
Ocker H. D. | Brueggemann J.
DEUTSCH: Aufgrund eigener Untersuchungsergebnisse und Ergebnissen aus der Literatur werden die durchschnittlichen Schwermetallgehalte (Cadmium, Blei, Zink, Kupfer) in Getreide und Getreide-Erzeugnissen mitgeteilt und diskutiert. Toxische Schwermetalle wie Blei und Cadmium kommen in allen Getreidearten vor. Roggen, Hafer und Gerste haben im Durchschnitt niedrigere Cadmiumgehalte als Weichweizen und Durum. Der Bleigehalt liegt dagegen bei Durum und Weichweizen niedriger als bei Roggen, Triticale und Gerste. Je nach Hoehe des Schwermetallgehalts des Ausgangsgetreides werden in den Getreidenaehrmitteln Restmengen dieser Schwermetalle gefunden. Bei der Herstellung von Getreidenaehrmitteln mit angestrebtem niedrigen Schwermetallgehalt muss daher vor allem der Rohstoffauswahl besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. In Weizenkleie muss mit einem doppelt so hohem Cadmiumgehalt wie im Ausgangsweizen gerechnet werden. Bei Speisekleien wurden auch zum Teil ueberhoehte Mengen an Lindan und Organophosphor-Insektiziden festgestellt. Diese Rueckstaende sind vermeidbar, denn ueber 70 % der untersuchten Kleiepraeparate zeigten keine Rueckstaende oberhalb der Nachweisgrenze. [S-87-00128; BFAGK-Veroeffentl.-Nr. 5480].
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Información bibliográfica
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