Einfluss von Zwischenfruechten auf den mineralischen Stickstoffgehalt im Boden und auf den Silomaisertrag.
1994
Schmaler K. | Becker R. | Richter K.
DEUTSCH: Winterharte und abfrierende Zwischenfruechte sind bezueglich ihres winterlichen Stickstoffkonservierungsvermoegens differenziert zu bewerten. Im Untersuchungszeitraum konnten durch den Anbau beider Formen die mineralischen Stickstoffgehalte im Boden bis zum Wintereintritt auf niedrigem Niveau gehalten werden. Danach kam es unter dem abfrierenden Oelrettich zu einem ersten starken Anstieg der N-min-Gehalte im Boden sowie der Nitrat-N-Gehalte im Bodenwasser (bis 90 cm Tiefe), wogegen die entsprechenden Werte unter Winterruebsen im wesentlichen auf dem niedrigen Vorwinterniveau verblieben. Die naechste, insgesamt staerkste und von der Zwischenfruchtart weitgehend unabhaengige Erhoehung des mineralischen Stickstoffgehaltes im Boden trat nach der Silomaismulchsaat auf. Durch die Ertragsbildung des Silomaises wurden dem Boden in den ungeduengten Varianten jedoch wieder 135 kg N/ha (nach Winterruebsen) und 154 kg N/ha (nach Oelrettich) entzogen, so dass nach der Maisernte keine erhoehten N-min-Werte mehr vorlagen. In Verbindung mit den hoeheren N-Entzuegen des Silomaises nach Oelrettich brachte Silomais nach dieser Zwischenfrucht in allen geprueften N-Duengungsvarianten auch um ca 10% hoehere Trockenmasseertraege als nach Winterruebsen. Davon ausgehend wird in weiteren Versuchen geprueft, inwieweit der Silomaisertrag durch verschiedene Verfahren der Bodenbearbeitung nach der oekologisch guenstig zu bewertenden Zwischenfrucht Winterruebsen positiv beeinflusst werden kann.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por Wolters Kluwer