[Limits and possibilities regarding transfer of a biological cleaning technique for preservative-treated wood to a semi-industrial scale]
1997
Leithoff, H.
Alemán. Abfaelle aus holzschutzmittelbehandeltem Holz werden nach dem KrW-/AbfG (1994) und der AbfBestV (1990) als "ueberwachungsbeduerftige Abfaelle zur Verwertung oder Entsorgung" eingestuft und duerfen nur in hierfuer zugelassenen Anlagen verbrannt oder bis zum Jahr 2005 auf entsprechende Deponien verbracht werden. Wegen der begrenzten Kapazitaeten der Verbrennungsanlagen und des Deponierungsverbotes vom Jahr 2005 an wurde Anfang der 90er Jahre alternativ mit der Entwicklung eines biologischen Verfahrens zur Entsorgung schutzsalzhaltiger Hoelzer begonnen. Das Verfahren beruht auf der Fermentation von zerkleinertem Alt- und Restholz mit dem Braunfaeuleerreger Antrodia v., wobei von dem Pilz organische Saeuren ins Holz abgegeben werden. Diese Saeuren reagieren mit den Holzschutzmittelkomponenten, so dass Chrom in eine loesliche Form uebergeht und mit Wasser ausgewachsen werden kann, waehrend Kupfer als schwerloesliches Kupferoxalat im Holz ausfaellt und erst nach abermaligem Loesen z.B. in waessriger Ammoniakloesung aus dem Holz entfernt werden kann. Dieses grundlegende Verfahrensprinzip wurde von LEITHOFF (1992) und STEPHAN (1994) in Laborversuchen erarbeitet, waehrend im Rahmen dieser Arbeit speziell die Umsetzung des Verfahrens in den Technikumsmassstab im Vordergrund stand. Abschliessend wurde auf der Basis der im Rahmen dieser Arbeit vorgestellten Ergebnisse und Erfahrungen sowohl fuer die Fermentationsphase als auch fuer den Bereich der Wasserreinigung ein Verfahrensvorschlag erarbeitet.
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Información bibliográfica
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