[Current aspects on the use of Ca soaps in dairy cow feeding]
1999
Drochner, W. | Yildiz, G.
Alemán. Ca-Seifen sind weitgehend panseninert und beeinflussen die ruminale Mikroflora nur maessig. Die durch Zulagen geschuetzter Fette erzielten Milchleistungssteigerungen haengen ab von Dosis, Verabreichungsform und Applikationstechnik. Ineinem Feldversuch wurde bei 300 g Ca-Seifen pro Tier und Tag eine Milchmengensteigerung von 300 kg pro Laktationsperiode ermittelt. Fettzulagen erhoehen den Vitamin E-Blutspiegel und in einem spaeteren Stadium nach dem Abkalben auch die Gehalte an HDL-Cholesterin im Serum, was langfristig zu positiven Wirkungen auf Fruchtbarkeit und Gesundheit fuehren duerfte. In mehreren Versuchen war mit dem Einsatz geschuetzter Fette ein Rueckgang der Milchproteingehalte verbunden. Kalkulationen zeigen aber, dass die Gesamtproteinsyntheseleistung insgesamt eher steigt. Die Fettabsorption ist bei Ca-Seifen mit der von ungeschuetzten Fetten vergleichbar. Gaben von 300-400 g werden gut toleriert. Negative Effekte auf die Futteraufnahme lassen sich durch die Verteilung auf mehrere Einzelgaben verhindern. Der Milchfettgehalt wird durch moderate Ca-Seifen-Mengen nicht beeinflusst, was vermutlich mit den nur geringfuegig reduzierten Essigsaeuregehalten im Pansen zusammenhaengt. Fuer hochgravide, trockenstehende Kuehe ist der Einsatz solcher Fettsupplemente nicht angezeigt. Beim Einsatz im Rahmen der Vorbereitungsfuetterung muessen die Ca-Mengen bei der Berechnung der Kationen/Anionenbilanz beruecksichtigt werden.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture