Tree-species distribution around 1785 in the Elb/Havel region - Are these data applicable to the current situation?
2000
Behrens, F.
Alemán. Der Vergleich der Baumartenverteilung nach pollenanalytischen Untersuchungen und historischen Bestandestypen des Elb-Havel-Winkels bestaetigt die Dominanz von Eiche und Kiefer als die Hauptbaumarten der potentiell natuerlichen Vegetation auf schwach bis maessig naehrstoffversorgten Sandboeden. Die Absenkung des Grundwasserspiegels von 1780 bis 1800 fuehrte zu einem dramatischen Rueckgang der Erlenbruchwaelder an Trueben, Havel und Stremme. Die Eiche konnte, durch die Hutewaldnutzung als Mastbaum, ihren Flaechenanteil zugunsten der Kiefer bis Anfang des 19. Jahrhunderts ausbauen. Die anschliessenden Aufforstungen verschoben die Flaechenanteile von Eiche und Kiefer total zugunsten der Kiefer. - In Auswertung der historischen Unterlagen und der aktuellen Standortskartierung sollte der waldbauliche Schwerpunkt, gemaess der Forsteinrichtungsdienstanweisung Bundesforst, in Zukunft auf Eiche, Kiefer, Hainbuche, Buche, Winterlinde und Birke gelegt werden. Mit naturnahen gepflegten, gut strukturierten Mischbestaenden kann das Bundesforstamt die geforderten vielfaeltigen spezifischen Nutzer- und Waldfunktionen optimal abdecken. Dabei geben die historischen Bestandestypen durchaus wertvolle Anhaltspunkte fuer die Auswahl aktueller Waldentwicklungstypen.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture