Developments in the cost of personnel and personnel reduction within the German state forest administrations
2000
Ripken, H.
Alemán. Die deutschen Landesforstverwaltungen, die in den 13 LSndern (ohne Stadtstaaten) landeseigene WSlder mit einer GesamtflSche von 3,2 Mio. ha und einer Durchschnittsgr÷¯e von 246.000 ha unabhSngig voneinander bewirtschaften, haben v. a. in den letzten 10 Jahren in erheblichem Umfang Personal reduziert, wobei Verwaltungspersonal aus dem Wirtschaftsbetrieb auf andere Aufgabenfelder verlagert wurde. Es wird er÷rtert, dass die Abgrenzung zwischen Personalkosten in der Waldarbeit und der Verwaltung sowie die Verteilung der Verwaltungskosten auf die verschiedenen Aufgabenfelder unterschiedlich und nicht immer verursachungsgerecht vorgenommen wird. Nach Auswertungen der Jahresberichte und eigenen EinschStzungen der Landesforstverwaltungen entfielen vom insgesamt eingesetzten Forst- und Bnropersonal im Durchschnitt 49 % auf den Staatsforstbetrieb, insgesamt rd. 6.400 Stellen. Den Dienstleistungen im K÷rperschafts- und Privatwald k÷nnen rd. 27 % der Stellen und den hoheitlichen sowie sonstigen Aufgaben rd. 24 % zugerechnet werden. - Die Entwicklung der PersonalintensitSt sowie der Verwaltungs- und der Waldarbeiter-Lohnkosten im Staatsforstbetrieb kann mithilfe verschiedener Kennzahlen der jShrlichen Agrarberichte der Bundesregierung und der Jahresberichte der einzelnen Landesforstverwaltungen nachgezeichnet werden. - Die Zahl der von Waldarbeitern in Eigenregie abgeleisteten Arbeitsstunden je Hektar HolzbodenflSche betrug 1998 im Durchschnitt aller Landesforstbetriebe 6,2; das entspricht einer Stammarbeiterzahl von nber 5 pro 1000 ha; rechnerisch ergeben sich 16.000 bis 18.000 VollarbeitsplStze. Am weitesten ist die Reduzierung der Waldarbeit in Niedersachsen fortgeschritten, wo 1998 nur noch 3,4 Std./ha von eigenen Waldarbeitern ben÷tigt wurden. Wnrde die ArbeitsintensitSt im Mittel der Staatforstbetriebe auf dieses Niveau reduziert, entfielen insgesamt in den 13 Landesforstverwaltungen Deutschlands nber 6.000 ArbeitsplStze fnr Waldarbeiter. - Die PersonalintensitSt in der Verwaltung der Staatsforstbetriebe betrug 1998 zwischen 1,5 und 2,4 Personen pro 1000 ha, wShrend die Verwaltungskosten je ha durchschnittlich 250 DM erreichten. Der Personalabbau war nicht so stark wie in der Waldarbeit. Der Vergleich mit der PersonalintensitSt der gr÷¯ten deutschen Privat- und K÷rperschaftsbetriebe sowie der +sterreichischen Bundesforste ergibt, dass hier das Personal auf 1,0 bis 1,2 Personen pro 1000 ha reduziert wurde. Eine derartige Personalreduzierung wnrde in den Staatsforstbetrieben Deutschlands dazu fnhren, dass 2.500 Stellen gegennber dem Stand von 1998 wegfallen. Fnr mitteleuropSische VerhSltnisse unvorstellbar sind die Su¯erst geringen Verwaltungskosten pro eingeschlagenem Festmeter in Schweden, die nur 1/10 der deutschen Kosten betragen. - Die Tendenz der Entwicklung im Rahmen von Reformen und Rationalisierungen ist eindeutig: Der Personalabbau in der Verwaltung und in der Waldarbeit wird weitergehen.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture