Regeneration of pine trees (Pinus sylvestris L.) and attack of Bark beetles after Defoliation by the nun moth (Lymantria monaha L.)
2001
Habermann, M. | Geibler, A. von
Alemán. Das Regenerationsvermoegen von Kiefern nach Nonnenfrass und der Einfluss rindenbruetender Sekundaerschaedlinge wurde in 3 gleichaltrigen einschichtigen 41- bis 44-j. Kiefernreinbestaenden untersucht. Bei gering mitherrschenden und unterdrueckten Kiefern fuehrte der Frass der Nonne zu staerkeren Nadelverlusten als bei herrschenden Bestandesgliedern. Bis zu Nadelverlusten von 90% war das Austriebsvermoegen der Kiefern nicht nennenswert beeintraechtigt, Restbenadelungen unter 5% fuehrten zuerhoehter Knospenmortalitaet und schraenkten das Regenerationsvermoegen ein. Nach starken Nadelverlusten starben einzelne Baeume ab, wobei Kiefern der niederen sozialen Klassen mit geringer Restbenadelung bevorzugt von rindenbruetenden Kaeferarten befallen wurden. Die haeufigsten Sekundaerschaedlinge waren: Pissodes piniphilus, Pissodes pini, Blastophagus piniperda und Cerambycidae im Stammbereich, sowie Pityophtorus lichtensteini im Astbereich. Eine grossflaechige Bestandesgefaehrdung durch den Frass der Nonne ist in gleichaltrigen undurchforsteten Kiefernreinbestaenden in der Regel nicht gegeben, der Einsatz von Insektiziden kann daher unter Beruecksichtigung besitzartenspezifischer Besonderheiten auf das unbedingt noetige Mass begrenzt werden. Zur Reduktion der durch rindenbruetende Insektenarten verursachten Abgaenge sind Sanitaerhiebe moeglich, bei denen jedoch nur befallene und abgestorbene Baeume entnommen werden sollten. Etwa 2 bis 3 Jahre nach dem Nonnenfrass koennen die Bestaende wieder planmaessig durchforstet werden.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture