Resorption von konjugierten Linolsäureisomeren (CLAs) und Furanfettsäuren durch Caco-2 Zellen: Analyse der zellulären Lipide mittels chromatographischer Verfahren
2009
Bitterwolf,R.
Alemán. Konjugierte Linolsäure-Isomere (CLAs) sind in früheren Studien positiv auf Antikanzerogenitätgeprüft worden und stehen außerdem in dem Verdacht, Fettgewebe abzubauen und Muskelgewebeaufzubauen. Sie sind momentan in der EU in der Bewertung als Nahrungsmittelzusatzstoffe.Als Oxidationsprodukt der CLA wurde die Furanfettsäure (FFA) entdeckt. Diesewurde bisher nicht toxikologisch charakterisiert.Ziel dieser Arbeit war die Aufnahme und Metabolisierung von CLA(c9,t11), FFA(8,6) undLinolsäure (LA) durch die Caco-2 Zelllinie als Modell für humanes Darmepithel zu erforschenund dabei die Veränderung der gesamten zellulären Lipide zu messen.Die Aufnahme von LA, CLA(c9,t11) und FFA(8,6) wurde mit Ölrot-O nachgewiesen. DieFärbung mit dem Farbstoff zeigte, dass die Zellen die freien Fettsäuren aufnehmen und alsTriglyceride einspeichern. Es sind keine Unterschiede zwischen den einzelnen untersuchtenSubstanzen, aber eine konzentrationsabhängige Änderung der Färbungsintensität und Lipidtropfengrößezu erkennen.Für die Analyse der Zusammensetzung der Lipide wurde die Aufarbeitung optimiert und eineGC/MS Methode mit guter Trennung und hoher Empfindlichkeit der Fettsäureisomere entwickelt.Es konnten Fettsäuren mit Kettenlängen von 16 bis 20 C-Atomen in den Zellen nachgewiesenwerden.Die Analyse der Fettsäurezusammensetzung in den unterschiedlich behandelten Zellen mittelsGC/MS ließ erkennen, dass FFA in größerem Maße von der Zelle eingespeichert wurde alsCLA. LA war in vergleichsweise geringem Maße vorhanden. Die Extrakte nach Inkubationmit FFA zeigten, dass diese teilweise in ein noch nicht identifiziertes Oxidationsproduktumgewandelt wurde. Die zu den Zellen zugegebene CLA(c9,t11) wurde in ihre c9,c11- undt9,t11-Isomere umgewandelt. In den mit Linolsäure behandelten Zellen wurden keine Umwandlungsproduktegefunden. Es wird von einer Metabolisierung ausgegangen. Im Extraktder DMSO-Kontrollzellen nahm FFA(8,6) 4 % der Fettsäuregesamtmasse ein, was bishernoch nicht in menschlichen Zellen nachgewiesen wurde.Änderungen in der Verteilung der Fettsäuren sind vor allem bei den Fettsäureisomeren miteiner Kettenlänge von 18 C-Atomen zu sehen, die in der LA-Probe noch leicht, in der CLAProbestärker und in der FFA Probe noch stärker zunehmen.
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Información bibliográfica
Este registro bibliográfico ha sido proporcionado por German Federal Institute for Risk Assessment