NARA - Entwicklung eines alternativen Gebrauchsrasens mit flachwuechsigen Oekotypen von Kraeutern und Leguminosen.
1993
Thomet P. | Thomet E. | Odermatt S.
anglais. A low-input-turf seeds mixture is being developed at the Swiss College of Agriculture, Zollikofen (Bern) to be used in urban areas. The objective was to produce grassland that requires little management (i.e. infrequent cutting, no applications of either fertilizers, no irrigation and open to the public at any time), that remains species-rich, and produces colourful flowers. The that remains species-rich, and produces colourful flowers. The resulting seed mixtures is based on the composition of pastures that has been heavily grazed by horses for several centuries, and has received no fertilizers or pesticides. The mixture contains 93% grass species, 5% herb species and 2% legume species. Where possible, it uses ecotypes from heavily-grazed old pastures. Low-input-turfs based on the mixture have been studied for two years, and have generally good results. In particular, plants derived form the ecotypes have maintained their low-growing habit. The studies are continuing to determine the long-term performance and stability of grassland derived from the seed mixtures.
Afficher plus [+] Moins [-]DEUTSCH: Anstelle der bisher aus Graesern bestehenden Mischungen fuer Gebrauchsrasen wird eine vielfaeltige Rasenmischung vorgeschlagen, die aus 30 Graeser-, Kraeuter- und Leguminosenarten zusammengesetzt ist. Der angesaete Rasen soll niedrigwachsend, im Sommer buntbluehend und jederzeit betretbar sein. Bei der Pflege soll ganz auf den Einsatz von Duengern, Pestiziden und auf die Bewaesserung verzichtet werden. Die Mischungsrezeptur orientiert sich einerseits an den Pflanzengemeinschaften, die auf stark strapazierten, kurzrasigen und ungeduengten Standweiden zu finden sind. Andererseits beruecksichtigt sie pflanzensoziologisches Wissen aus der internationalen Rasenliteratur. Die auf Standweiden gesammelten Oekotypen unterscheiden sich in ihrer Wuchsform deutlich von den sonst im Samenhandel verwendeten Typen. Verschiedene Versuche zeigen, dass die besonders bodennahe Wuchsform auch unter veraenderten Standortverhaeltnissen beibehalten wird. Eng dem Boden anliegende Blattrosetten werden gebildet, welche einem tiefen Schnitt entgehen. Eine Ansaatmenge von 10 g/m**2 erwies sich als zweckmaessig, bei niedrigerer Menge waren die Rasen nach der Etablierung zu lueckig. Die neue Rasenmischung braucht bis zum Narbenschluss laenger als handelsuebliche Gebrauchsrasen. Neben einem Anteil von 93% Graeserarten werden 5% Kraeuter- und 2% Leguminosenarten angesaet. Hoehere Kraeuteranteile sind teuer und haben bestandesanteilmaessig wenig Wirkung. Die bisherigen Ergebnisse aus zweijaehrigen Versuchen mit zahlreichen Rasenansaaten erwiesen sich als erfolgsversprechend. Offene Fragen bestehen in der laengerfristigen Bestandesentwicklung.
Afficher plus [+] Moins [-]Mots clés AGROVOC
Informations bibliographiques
Cette notice bibliographique a été fournie par Wolters Kluwer
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