Die Kokzidiose des Kaninchen, 1:.
1986
Sambeth W.
DEUTSCH: In der Kaninchenaufzucht und -mast spielt die Kokzidose eine besondere Rolle. Minderzunahmen schlechtere Futterverwertung und Mortalitaet bedeuten ein wirtschaftliches Risiko. Durch Stressfaktoren wie Absetzvorgang, Futterwechsel, Transport, haeufige Beunruhigung, schlechte Klimabedingungen (Temperatur, Feuchte, Ammoniakgehalt) oder andere Krankheiten kann es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Kokzidien kommen. Der Kalium-, Natrium-, und Wasserhaushalt des Tieres wird gestoert und die Folge ist eine Dysenterie. Die sporulierten Oozysten werden vom Tier mit dem Kot aufgenommen. Die Sporozoiten dringen in die Darmwand oder in das Lebergewebe ein und vermehren sich, um erneut Oozyten zu produzieren. Mit dem Kot ausgeschieden sporulieren sie an der Luft und sind erneut infektionsfaehig. Neun verschiedene Eimeria-Arten sind beteiligt. Typisch ist eine deutliche Segmentierung des Ileum bei starker Infektion mit E. magna bzw. E. intestinalis oder E. media (Duodenum). E. stiedai bewirkt eine Lebervergroesserung mit weissen Knoten.
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Informations bibliographiques
Cette notice bibliographique a été fournie par Wolters Kluwer
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