Fuetterungshygiene in der Schweinemast mit Fluessigfutter.
1991
Wiesner E.
DEUTSCH: Besonders in groesseren Mastschweinebestaenden mit 500 bis 700 Plaetzen sind Fluesssigfuetterungsanlagen der Zubringung von Trockenfutter in die Mastbuchten arbeitstechnisch ueberlegen. Allerdings ist die Technik der Fluessigfuetterung und die leistungsgerechte Naehrstoffversorgung nur schwer in Einklang zu bringen. Insbesondere scheint ein mit Molke verfluessigtes CCM-Futter die Verdauungsvorgaenge beim Schwein unguenstig zu beeinflussen ("Molkesyndrom"). Da Fluessigfutter einen idealen Naehrboden fuer Bakterien und Hefen darstellt, ist Hygiene oberstes Gebot. Die von den Schimmelpilzen gebildeten Mykotoxine sind in erster Linie zu nennen (Zearalenon, Trichothecene, Ochratoxin). Aber auch pflanzenpathogene Pilze, die der Gattung Fusarium zuzurechnen sind, haben sich stark ausgebreitet. Die einzelnen Mykotoxikosen werden im Hinblick auf ihre Symptome diskutiert. Auf einige Hygienemassnahmen wie z.B. eine regelmaessige Saeuberung des Anmischbehaelters und eine staendige Ueberpruefung des ph-Wertes (4.2 bis 4.9) ist unbedingt zu achten.
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Informations bibliographiques
Cette notice bibliographique a été fournie par Wolters Kluwer
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