Forecasting the pig market situation
1991
Boeckenhoff, E. (Univ. Hohenheim (Germany).Inst. fuer Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre) | Lohner, M.
allemand. Anfang August 1991 belief sich der Schweinebestand in der BR Deutschland auf 26,9 Mill. Tiere, das waren 7 Mill. Stueck oder 21 % weniger als ein Jahr zuvor. Der Bestandsrueckgang ist zu einem erheblichen Teil auf den starken Rueckgang der Schweinebestaende (-55 %) in den neuen Bundeslaendern zurueckzufuehren. Die Bruttoeigenerzeugung an Schweinen erreichte im Zeitraum Juli 1990 bis Juni 1991 in der BR Deutschland insgesamt 48,3 Mill. Tiere, das sind 4 % weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Hierin enthalten ist ein Exportueberschuss von 1,67 Mill. Ferkeln. Fuer die Bundesrepublik errechnet sich ein Gesamtverbrauch von 4,5 Mill. t SG, das sind 7 % weniger als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch nahm um 4,9 kg auf 56,8 kg SG ab. Bei gesunkenen Erzeugerpreisen wurde die Vermarktungsspanne ausgedehnt. Fuer den ZeitraumJuli 1991 bis Juni 1992 wird eine Bruttoeigenerzeugung an Schlachtsch weinen (ohne Ferkel) von 40 Mill. Stueck erwartet, das sind 14 % weniger als im abgelaufenen Jahr. Dieser Rueckgang wird sich vornehmlich inden neuen Bundeslaendern vollziehen. In der EG wird die Schlachtschwe ineproduktion hauptsaechlich aufgrund der Entwicklung in der erweiterten Bundesrepublik um 3,3 % auf voraussichtlich 168,1 Mill. Tiere abnehmen. Die Erzeugerpreise fuer Schlachtschweine duerften bei dem knapperwerdenden Angebot steigen. Im Jahresmittel 1991/92 duerften die Schla chtschweinepreise das letztjaehrige Niveau um etwa 10 % ueberschreiten.
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