[Makroeconomic evaluation of direct income transfers]
1993
Dolenc, V. (Fachhochschule Kiel, Osterroenfeld (Germany). Fachbereich Landbau)
allemand. Die Diskussion um die Einfuehrung direkter Einkommensuebertragungen fuer die Landwirtschaft als Ausgleich fuer Preissenkungen und damit als Ausgleich fuer das Zurueckziehen des Staates aus seinem bisherigen Verantwortungsbereich ist so alt wie die Diskussion um die Reform der Agrarpolitik selbst. Der vorliegende Diskussionsbeitrag hat gezeigt, dass es aus dem Blickwinkel der Gesamtwirtschaft gesehen wichtig ist, wie diese Zahlungen im einzelnen ausgestaltet sind. Beispielweise weisen die im Rahmen der EG-Agrarreform eingefuehrten Direktzahlungen in Form von Flaechenpraemien ganz erhebliche Maengel auf. Vor allem gehen von solchen flaechengebundenen Einkommensuebertragungen unerwuenschte Produktionswirkungen aus. Als besonders vorteilhaft erweisen sich demgegenueber direkte produktionsneutrale Einkommensuebertragungen, deren Hoehe und Laufzeit mit der Einfuehrung unwiderruflich festgelegt werden, so dass eine Kapitalisierung und damit eine freie Handelbarkeit dieser Ansprueche moeglich ist. Solche Einkommensuebertragungen foerdern den Strukturwandel, schaffen Perspektiven fuer alle landwirtschaftlichen Betriebe, beseitigen die Ueberschuesse, extensivieren die Produktion, minimieren den kuenftigen Verwaltungsaufwand und entlassen den Landwirt aus den Fesseln des Staates.
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