[Turkmenistan: A Little-Known Republic. Part II: The Economy]
1995
Goetz, R. | Halbach, U. (Bundesinstitut fuer ostwissenschaftliche und internationale Studien, Koeln (Germany))
allemand. Nur 2 % der Landesflaeche Teurkmenistans sind landwirtscaftlich nutzbar. Nahrungsmittel muessen in grossem Umfang importiert werden. 1994 betrug des BIP, das in den 90er Jahren ruecklaeufig gewesen war (1991: -5 %, 1992: -10 %, 1993: -10 %, 1994: -20 %), ca. 2 800 $-US pro Einwohner. Die Haelfte des Produktionswertes der Landwirtschaft wird durch den Baumwollanbau erbracht. Die Baumwollerntemenge ist ruecklaeufig; 1994 betrug sie 1,3 Mill. t, wovon etwa 15 % im Lande verarbeitet wurden, waehrend der Rest ueberwiegend nach ausserhalb der GUS exportiert wurde. Darueber hinaus werden Getreide (1994: 1,1 Mill. t), Gemuese (1994: 300 000 t) sowie Obst angebaut, wobei die erzeugten Mengen zur Ernaehrung der Bevoelkerung nicht ausreichen. Weitere Zweige sind die Schaf- und die Seidenraupenzucht. Die "kleine privatisierung" (Geschaefte, REstaurants) hat begonnen, die grosse steht noch aus. Wie in anderen zentralasiatischen Laendern hat die Privatisierung auch in Turkmenistan oft nur deklaratorischen Charakter, das Eigentum verbleibt faktisch unter staatlicher Kontrolle.
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