[In-situ preservation of forest genetic resources in Bavaria by ecology]
1996
Begemann, F. | Voegel, R. (eds.) | Behm, A.
anglais. The forest gene bank is the forest itself. Any genetic information here is stored under natural conditions within the living individuals. Trees may reach up to several hundred years of age. Even in the managed forest they attain 100 to 200 years old. Consequently there is a basic difference between gene conservation in forestry and in agriculture. The question is discussed whether a forest can be managed to secure the principles of in-situ conservation, or whether only an untouched nature reserve can meet this target
Afficher plus [+] Moins [-]allemand. Die forstliche Genbank ist der Wald. Alle genetische Information ist hier unter natuerlichen Bedingungen in den Lebewesen gespeichert. Baeume koennen bis zu vielen hundert Jahren alt werden. Selbst im Wirtschaftswald werden sie zwischen 100 und 200 Jahren alt. Daher unterscheiden sich die Schwerpunkte bei der Generhaltung im Wald grundsaetzlich von denen in der Landwirtschaft. Es wird die Frage behandelt, ob der Wirtschaftswald Voraussetzungen bietet, die eine zielgerechte In-Situ-Generhaltung zulassen oder ob nur ein naturbelassener Wald diese Funktion erfuellen kann. Zu diesem Zweck werden die verschiedenen Verfahren, besonders die Verjuengungsverfahren bei der Waldbewirtschaftung, auf ihre genetische Wirkung hin beleuchtet. Es zeigt sich, dass Verfahren, die in der naturnahen Forstwirtschaft angewendet werden, sehr viele kleinflaechige und unterschiedliche Wuchsbedingungen schaffen, die das ganze Artenspektrum in zeitlicher Abfolge beguenstigen. Die guenstigsten Verfahren heissen (zonenweise) Femelschlag und Plenterung/Zielstaerkennutzung. Sie sind in Bayern mit den Namen Karl Gayer (1886) und Karl Rebel (1922) eng verbunden. Ihre Grundregeln wurden seitdem im privaten und im oeffentlichen Wald in grossem Umfang angewendet und bilden seit 1982 in den Forsteinrichtungsrichtlinien die Grundlinie der Waldbauplanung fuer den oeffentlichen Wald in Bayern. Naturnahe Forstwirtschaft kann dadurch einem naturbelassenen Oekosystem in der Artenvielfalt sogar ueberlegen sein, besonders, wenn man die lange anhaltende Phase der Klimax-Vegetation betrachtet, in der lichtbeduerftige Arten sehr stark zurueckgedraengt werden. Es wird nicht nur die Mannigfaltigkeit der Arten beguenstigt
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