Tree mortality risk of oak due to gypsy moth
1998
Gottschalk, K.W. | Colbert, J.J. | Feicht, D.L.
allemand. Es werden Prognosemodelle zur Abschaetzung der Baumvitalitaet nach Befall durch den Schwammspinner (Lymantria dispar) in Eichenmischwaeldern (Quercus spp.) praesentiert. Diese Modelle unterscheiden von frueheren Ansaetzen dadurch, dass in den Analysen der Blattverlust beruecksichtigt wird. In der kategorialen Varianzanalyse fuer die Mortalitaet zeigten die folgenden Parameter einen hochsignifikanten Einfluss: Intensitaet des Blattverlustes, Kronenzustand vor dem Befall (Kronenvitalitaet), soziale Stellung und Artenzusammensetzung des Bestandes. Schwere Blattverluste waren stark und gleichmaessig mit der zunehmenden Wahrscheinlichkeit des Absterbens korreliert. Zur Entwicklung von praxistauglichen Prognosemodellen fuer die Baummortalitaet wurde die CART-Analyse, ein binominales Entscheidungsverfahren, verwendet. Das beste Modell umfasste 65 Risikogruppen und klassifizierte 75% der lebenden und 76% der abgestorbenen Baeume korrekt. Die Modelle wurden separat auf die verschiedenen Blattverlustklassen angewendet und lieferten fuer 63-78% der Baeume korrekte Klassifikationen. Diese Modelle koennen in der Praxis zur Vorhersage des Mortalitaetsrisikos nach mittleren und schweren Blattverlusten eingesetzt werden. Ausserdem kann damit die prognostizierte Mortalitaet mit der Mortalitaet von nicht befallenen Baeumen verglichen und so die Auswirkung eines L. dispar-Befalles auf die Bestaende bestimmt werden. Aufgrund der Mortalitaetswahrscheinlichkeiten in Abhaengigkeit vom Blattverlust koennen bereits vor einem Befall Richtlinien fuer die waldbauliche Behandlung entwickelt werden, um die Auswirkungen einer L. dispar-Kalamitaet zu minimieren.
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