Reactions of cellulose in ammonia - silylation and desilylation
1998
Mormann, W. | Demeter, J. | Wagner, T.
allemand. Die Aktivierung von Cellulose mit Ammoniak ist seit langem bekannt. Die hohe Nukleophilie von Ammoniak in Konkurrenz zu den Hydroxylgruppen der Cellulose ist fuer die meisten Reaktionen von Nachteil. Die Silylierung ist eine der wenigen Reaktionen, bei denen dies nicht der Fall ist. - Mono- und Disaccharide, Cellulose und Staerke koennen mit Hexamethyldisilazan bei erhoehter Temperatur in geschlossenen Systemen (Autoklaven) in fluessigem bzw. ueberkritischem Ammoniak silyliert werden. HMDS bildet als einziges Nebenprodukt Ammoniak, das mit dem als Reaktionsmedium verwendeten Ammoniak nach Entspannen im Vakuum entfernt wird. Der Einfluss von Ammoniak auf das Ergebnis der Silylierung ebenso wie der Desilylierung wurde untersucht.Der Silylierungsgrad laesst sich ueber das Molverhaeltnis HMDS/OH-Gruppen einstellen. Die Reaktion laeuft unter relativ milden Bedingungen in einem nicht sauren Milieu streng polymeranalog ab. - Ueber Eigenschaften der Silylcellulosen in Abhaengigkeit von den Herstellbedingungen wird ebenfalls berichtet.
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