Cancer prevention by cereals?
1998
Andlauer, W. | Furst, P.
allemand. Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass Getreide und Getreideprodukte das Risiko, an Krebs zu erkranken, mindern konnen. Ballaststoffe und zahlreiche weitere Substanzen aus Getreide scheinen dabei krebspraventiv zu wirken. Pflanzeninhaltsstoffe, die eine ahnliche oder eine antagonistische Wirkung wie die physiologischen Oestrogene besitzen, werden als Phytoestrogene bezeichnet. Zwei Verbindungsklassen dieser Phytoestrogene (Lignane und Isoflavonoide) scheinen das Risiko fur hormonbedingte Krebsarten zu senken. Die Phytoestrogene (im Fall von Getreide: Lignane) wirken nicht nur auf den Stoffwechsel und die biologische Aktivitat der endogenen Sexualhormone, sondern beeinflussen auch intrazellulare Enzyme, die Proteinsysnthese und die Zellproliferation und -differenzierung. Epidemiologische Untersuchungen bestatigen die Annahme, dass Lignane sehr potente krebspraventive Verbindungen sind. Da sich bioaktive Verbindungen vor allem in den Randschichten des Getreidekorns und im Keimling befinden, ist eine positive Wirkung besonders durch einen regelmassigen und haufigen Verzehr von Vollkornprodukten zu erwarten.
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