Ernaehrungsempfehlungen fuer Nachtschichtarbeiter unter Beruecksichtigung des Zirkadianrhythmus und der Stoffwechselsituation.
1986
Busch Stockfisch M. | Krappe D.
DEUTSCH: Der Nachtschichtarbeiter muss zu einer Zeit leistung erbringen, in der seine Organe auf Erholung eingestellt sind. Der Organismus passt sich dieser veraenderten Lebensweise nicht an, weshalb kurzrotierende Schichtsysteme mit eingestreuten Nachtschichten den Rhythmus am geringsten belasten. Um auch den auf Regeneration gerichteten Verdauungsorganen waehrend der nachtschicht in ernaehrungsmaessiger Hinsicht zu entsprechen, wird eine Verteilung der taeglichen Gesamtenergiezufuhr auf vier Mahlzeiten am Tage und zwei innerhalb der Nacht empfohlen. Die Speisen sind eiweiss-, kohlenhydrat-, mineralstoff- und vitaminreich sowie fettarm zu gestalten, um das Verdauungssystem so wenig wie moeglich zu belasten, aber um gleichzeitig eine saettigende, appetitanregende und die Leistungsfaehigkeit steigernde bzw. die Ermuedbarkeit reduzierende Wirkung zu erzielen. Als erste Nachtmahlzeit ist zwischen 24.00 Uhr und 1.00 Uhr ein leichtes warmes Essen, als zweite gegen 4.00 Uhr eine Kaltverpflegung -evtl. mit warmen Bestandteilen - wuenschenswert. Bei Einhaltung einer derartigen Ernaehrungsweise kann Appetitstoerungen und Magen- und Darmbeschwerden vorgebeugt werden. Die Ernaehrung ist nur ein Faktor, aber einer mit wesentlichem Einfluss auf die Leistungsfaehigkeit des Nachtschichtarbeiters.
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