[Thunderstorm frequency, human settlement, fire and vegetation in the mediterranean zone and Central Chile]
1992
May, T. (Freiburg Univ. (Germany). Inst. fuer Ur- und Fruehgeschichte)
Немецкий. Von verschiedenen Oekologen wird die Auffassung vertreten, dass Feuer in Gebieten mit Winterregen-Subtropenklima nicht nur einen anthropogenen, sondern auch einen natuerlichen oekologischen Faktor darstellt, an den sich die Vegetation im Laufe der biologischen Evolution angepasst hat. So sind bei Vetretern der Gehoelzflora im Mittelmeerraum durch relativ haeufige, von Gewittern hervorgerufene natuerliche und anthropogene Braende Eigenschaften wie Stimulation der Keimung durch Hitze oder die Ausbildung einer dicken Borke, die das Wiederaustreiben der Krone nach dem Feuer ermoeglicht, anzutreffen. Dagegen laesst ein in Zentralchile vorherrschendes Feuerregime mit heftigen Braenden in laengeren Abstaenden eine Feuerresistent der Arten erwarten, denen ein Wiederaustreiben aus unterirdischen Organen moeglich ist. Der Vergleich beider Gebiete macht deutlich, dass das Fehlen spezifischer Feueranpassungen in der Gehoelzflora Zentralchiles im Gegensatz zur Flora im Mittelmeerraum mit einem unterschiedlichen Feuerregime waehrend evolutionaer relevanter Zeitraeume zusammenhaengt.
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