Epidemiological aspects of disease resistance in cultivated plants
1976
Ullrich, J. (Biologische Bundesanstalt fuer Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig (Germany). Inst. fuer Botanik)
Немецкий. In der vorliegenden Abhandlung werden die epidemiologischen Aspekte der Krankheitsresistenz behandelt und die heute verwendeten Begriffe definiert. Damit ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Werk von VAN DER PLANK verbunden. Am Beispiel der Krautfaeule der Kartoffel werden zunaechst die fundamentalen Unterschiede zwischen der auf einer Hypersensibilitaet der Wirtszellen beruhenden spezifischen (vertikalen) Resistenz gegenueber bestimmten Rassen des Pilzes und einer an der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Erregers im Feldbestand messbaren unspezifischen (horizontalen) Resistenz von Sorten erlaeutert. Nachdem die spezifische Krautfaeuleresistenz sehr rasch durch Bildung neuer Pathotypen des Pilzes ueberwunden wurde, strebt man seit etwa vier Jahrzehnten eine unspezifische Resistenz an. An Hand einiger Beispiele wird die Frage der Stabilitaet einer unspezifischen Krautfaeuleresistenz behandelt. Im Gegensatz zur Krautfaeule der Kartoffel wurde an der Zuechtung der Getreidearten auf spezifische Resistenz gegenueber den verschiedenen Rostpilzen weitgehend festgehalten. Wie am Beispiel der Epidemien des Haferkronenrostes auf dem nordamerikanischen Kontinent gezeigt wird, versucht man dort durch gelenkten Anbau von Sorten mit differierender spezifischer Resistenz die Infektkette der Rostpilze zu durchbrechen. In diesem Zusammenhang werden andere Wege zur Erhaltung des Wertes der spezifischen Resistenz, wie die Schaffung von Vielliniensorten und Sorten mit mehreren Genen fuer spezifische Resistenz, behandelt und abschliessend Beispiele fuer eine unspezifische Resistenz der Getreidearten gegenueber verschiedenen Krankheitserregern aufgefuehrt.
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