Deadwood in Commercial forest: a source of danger for the outbreak of pest species?
1999
Harz, B. | Topp, W.
Немецкий. In einem bewirtschafteten Eichen-Buchenmischwald des Westerwaldes (325 m ue. NN) wurde die xylobionte Insektenfauna von 1,7 Fm Totholz mit Eklektoren erfasst. Dabei kam Eichen- und Buchentotholz zur Auswertung. Das frisch eingeschlagene Holz verblieb ein Jahr im Gelaende in Sonn- und Schattlagen und wurde waehrend der nachfolgenden Vegetationsperiode besammelt. - Von den etwa 36.000 erfassten Insekten gehoerten mehr als 10.000 Individuen zu den Coleoptera. Diese verteilten sich auf 122 Arten. Von den Diptera wurden etwa 7.500 und von den parasitoiden Hymenoptera etwa 2.500 Individuen gefangen. Die Artenzahlen der Kaefer waren in den Sonnlagen im Vergleich zu den Schattlagen immer signifikant erhoeht. Die Individuenzahlen waren nur dann in den Sonnlagen erhoeht, wenn die Kaefer aus den Aesten schluepften. Entwickelten sie sich in den Zweigen, so wurde ihre Schluepfrate nicht von der Insolation beeinflusst. - Besonders hohe Besiedlungsdichten konnte der kleine BuchenborkenkaeferTaphrorychus bicolor in den Buchenaesten der Sonnlagen erreichen. Mit zunehmender Abundanz der Buchenborkenkaefer nahm die Zahl der potentiellen Fressfeinde zu (z.B. Nemosoma elongatum, Epuraea unicolor, Anomognathus cuspidatus, Laemophloeus testaceus). Jedoch gelang es diesen Praedatoren nicht, die Populationsdichte von T. bicolor erkennbar zu senken. - Die Ergebnisse lassen es daher als ratsam erscheinen, sobald es im Wirtschaftswald zur Anreicherung von stark dimensioniertem Totholz kommt, wenigstens in Sonnlagen die Bestaende auf Befall und Flugaktivitaet von Borkenkaefern regelmaessig zu kontrollieren. Andererseits laesst sich im Wirtschaftswald durch naturgemaessen Waldbau und durch Pflege eines gestaffelten Waldrandes die Menge an sonnenexponiertem Totholz verringern.
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Эту запись предоставил ZB MED Nutrition. Environment. Agriculture