Report on forest pests and diseases in Lower Saxony and Schleswig-Holstein, North-West Germany 2000/2001
2001
Hartmann, G. | Habermann, M. | Niemeyer, H.
Немецкий. -Forleule und Nonne zeigen erhoehte Dichten und eine Tendenz zu weiterem Dichteanstieg, haben aber im Berichtsjahr noch keine nennenswerten Frassschaeden verursacht. Dagegen hat sich die seit 1996 anhaltende Gradation des Kiefernspanners in der Ostheide auch 2000 noch fortgesetzt und Bekaempfungen erfordert. Diese konnten mit Hilfe grossflaechiger Luftbildueberwachung auf 431 ha (2,5 % der gesamten Frassflaeche) begrenzt werden. -Eine begrenzte Kalamitaet der Kiefernbuschhornblattwespe in der Suedheide ist ohne Gegenmassnahmen zusammengebrochen, waehrend der Kiefernprozessionsspinner kleinflaechig mit starken Frassschaeden auftrat. -Puppensuchen zur Ueberwachung der Kiefernschaedlinge wurden im Winter 2000/2001 durchein pheromongestuetztes Ueberwachungsverfahren ersetzt. -Die Eichenfrassgesellschaft ist im Berichtsjahr nicht in Erscheinung getreten und laesst fuer den Kleinen Frostspanner auch in 2001 keinen Frass erwarten. -Stehendbefall durch Buchdrucker und Kupferstecher war, bedingt durch eine kuehl-feuchte zweite Jahreshaelfte und intensive Ueberwachung, im Allgemeinen gering. -Saegehoerniger Werftkaefer (Hylecoetus dermestoides) und Kleiner Schwarzer Nutzholzborkenkaefer (Xyleborus monographus) haben oertlich Schaeden auch im Kernholz waldlagernder Eichen verursacht. Die nur den Splint befallenden Laubnutzholzborkenkaefer (Xyloterus domesticus, X. signatus) haben abgenommen. Eine Unterscheidung kern- bzw. splintholzbesiedelnder Arten nach Bohrlochgroessen wird versucht. -Die vorjaehrige Massenvermehrung der Erd- und Roetelmaus im suedniedersaechsischen Bergland ist im Berichtsjahr zusammengebrochen. Der Tendenz nach bevorzugten die Maeuse auch im Berichtsjahr Freiflaechenkulturen vor ueberschirmten Kulturflaechen. DieFeldmauspopulationen auf Kulturflaechen in Schleswig-Holstein haben deutlich zugenommen. -Nadelpilze an Douglasien und Tannenarten kamen verbreitet und in zunehmender Intensitaet vor; Blattpilze (u.a. Discula quercina) haben in Verbindung mit gallbildenden Insekten und Erzglanzmotten zu einem auffaelligen Sommerlaubfall an Eichen gefuehrt. -Wurzelfaeulen durch Wurzelschwamm traten oertlich auf gekalkten Sandstandorten an Douglasien, Kiefern und Roteichen auf. -Phytophthora-Arten verursachen seit Jahren verbreitet an Erlen und oertlich an Altbuchen Ausfaelle; an Eichen wurde eine zunaechst in Bayern festgestellte neue Phytophthora-Art auch fuer Niedersachsen mehrfach nachgewiesen. -Eichensterben durch sekundaeren Prachtkaeferbefall hat sich auf niedrigem Niveau fortgesetzt; an absterbenden Eichen traten ueberwiegend saprophytische Hallimasch-Arten auf.
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